Moritz Linni

Der Geographie- und Germanistikstudent lebt ein Leben zwischen diversen Konzert- und Theaterbühnen, ehe er, als angehender Lehrer, früher oder später auch die Klassenbühne betreten wird. Als Bandgitarrist und Ensemblemitglied der Komödianten in St. Leonhard wird der Wahl-Grazer ab 2018 mit jungem Elan nun auch die „Grazbürsten“ verstärken. 

Philipp Moretti

Der Grazer, dessen Bühnenheimat die Komödianten in St. Leonhard, kurz KiStL, ist, bürstet ganz frisch und in grün-beisser Tradition gern gegen den Strich. Seine Erfahrung zieht sich über alle Bereiche in denen es um Stimme, Spiel und Sprache geht. Womit dem “Strich” als Baustein aller Worte Genüge getan sein dürfte. Darüber hinaus ist dem Vater zweier Töchter auch die Bürste keineswegs fremd. Womit alle Anforderungen erfüllt sein sollten, als Grazbürste ordentlich gegen den Strich zu frisieren.

Jutta Panzenböck

Nachdem die gebürtige Grazerin sich auf Wegen der Bildenden Kunst als Keramikerin ausbilden ließ und sich dann dem Studium der Psychologie widmete, sollte das Schicksal alsbald alles ummodellieren! Durch Zufall als Gesangstalent entdeckt stand sie nach weiterem Studium an der Kunstuniversität Graz fast 10 Jahre als Solistin auf der Grazer Opernbühne. Damit nicht genug zog es sie auch zum Schauspiel hin, denn alles was "Bühne" ist weckt ihre Lebensgeister! Naheliegend auch noch Kabarett zu spielen! Sie freut sich auf die "Bürsten"

Karin Riedler

RIEDLER Karin

Seit dem Programm "Murknall" (2012/13) verstärkt die kleinste, aber stimmgewaltige Bürste das Ensemble. Die in Mürzzuschlag geborene Grazerin startet mittlerweile in ihre 6. Grazbürstensaison, wobei man die egemalige Chorsängerin (Grazer Keplerspatzen) mit ihrer Vielseitigkeit nun schon zu den Altgesessenen zählen kann. Am JJF-Konservatorium in Graz trainiert, sprachwissenschaftlich studiert und an anderen Bühnen debütiert (Murauer Operettenfestspiele: u. a. den Frosch - "Die Fledermaus", das Klärchen - "Weißes Rössl") wird die wandelbare Ulknudel auch heuer wieder die grazbürstliche Zeitkritik grammatikalisch auf das hohe C bringen.

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SCHUSTER Josef

Die vermutlich etwas größere Wiege des Josef Schuster aus Stattegg war wohl zum Teil aus den Brettern, die die Welt bedeuten, gebaut, denn schon im Kindergarten erfolgte der erste Soloauftritt als Hl. Martin mit dem absoluten Highlight der Mantelteilung. Das Teilen wurde daraufhin zur Sucht, richtiggehend mitteilungsbedürftig also. Josef teilte seine Aufmerksamkeit zwischen Schulchören und –theatergruppen, um sie schließlich ungeteilt dem Sensenwerk in Deutschfeistritz zu widmen. Und so führte eins zum andern, namentlich der Nestroy zu den Grazbürsten. Doch auch abseits der Bühne teilt sich sein Interessensspektrum breit auf; Josef, der Gemeinderat, Josef, der „Erzschwoaze“ und Josef, der Sänger und Schauspieler – die klassische Dreiteilung und logische Konsequenz der vorhandenen Talente.
Gerhard Wanker

WANKER Gerhard

Tastet sich als Pianist der musikalisch schräg gestimmten Truppe 
durch's Leben. Stößt dabei immer wieder auf ebensolche Instrumente, denen er dennoch wundersame Klänge zu entlocken weiß. Sein Leben verlottert er seit 1.10.2015 als emeritierter Ordinarius an der Universität für Musik und darstellenden Kunst in Graz. Komponiert wohlklingende Kabarettmusik aller Schattierungen scheinbar ex Ärmolo (aus dem Ärmel), wobei ihn sein Ehrgeiz aber auch zu harter Knochenarbeit in der Umsetzung mit dem Ensemble zwingt.
 
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