Aktuelle Autoren 

Horst Goldemund

1984 gründete er mit Gudrun Gröbelbauer das Ensemble DIE GRAZ- BÜRSTEN, dem auch Doris Gareis-Rudlof, Gerhard Wanker, Gerd Linke und Roland Pirker angehörten. Horst ist Grazer, kann aber die steirischen Dialektvarianten regionalgerecht unterscheiden und original nachspre- chen. Der gelernte Volks- und Hauptschullehrer wurde in der Pädak-Eg- genberg zum Professor und später Oberstudienrat geadelt. Er spielte bei den legendären „Tellerwäschern“, leitete 20 Jahre lang das Studentenka- barett „Die Pädaktivisten“ und machte sich als Entwickler und Verbreiter des Schulspiels und der Spielpädagogik national und international einen Namen. In seinen „späten Jahren“ bekam er die Möglichkeit, bei den Festspielen in Piber klassische Komödien zu spielen und im Film „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ mitzuwirken. Bei zwei Folgen von „Drei Frauen und ein Todesfall“ erwarb er sich auch professi- onelle TV-Erfahrung.

Manfred Koch

beliefert die GRAZBÜRSTEN seit ihrer Gründung Jahr für Jahr mit literarischem Satirefutter. Er wurde 1950 in Graz geboren und lebt seit 1971 in Salzburg. 1967 infizierte er sich mit dem Satire-Virus und begann für das legendäre Kabarett „Die Tellerwäscher“ zu schreiben. Seither kann er es nicht lassen, der Zeit seinen literarisch- kritischen Spiegel vors Gesicht zu halten. Unter anderem in Texten fürs (von ihm 1989 mitgegründeten und 1995 mit dem ARD-SRG-ORF-Kabarettpreis „Salzburger Stier“ ausgezeichneten) „Salzburger Affronttheater“, in Theater- stücken, Hörspielen und TV-Drehbüchern und seit 1984 in den „Salzburger Nachrichten“ in seiner allwöchentlichen Kolumne EINGEKOCHT. Und weil das Leben nicht nur zum Lachen ist, schrieb Koch auch für die Werbung und außerdem zahlreiche Erzählungen und Romane. Seit dem 2. Programm (1985) bis 2017 hat er die GRAZBÜRSTEN mit Texten beliefert, von denen insgesamt bereits 117 gespielt wurden.

Moritz Linni
  
Mit der Haarbürste wusste der Gratweiner nur selten etwas anzufan- gen. Da standen ihm zu jeder Tageszeit seine Locken in sämtliche Richtungen. Was den Hobby-Alpinisten allerdings schon seit Kind- heitsjahren begleitet, ist das geschriebene Wort. Von Kurzgeschich- ten aus dem Kindergarten, fernab jeglicher orthographischer Muster dafür tief drinnen in der kindlichen Phantasie, bis hin zu Zeitungs- reportagen, Musik- und Kabarett-Texten war im Laufe der Schrei- ber-Jahre alles dabei. So bürstet der angehende Geographie- und Deutschlehrer in seiner zweiten Grazbürsten-Saison nicht nur als Spielender auf der Bühne, sondern auch als Texter am leeren Blatt.

Dr. med. Michael Mandak

kann sich nach fast 40 Jahren ärztlicher Tätigkeit immer noch nicht entscheiden, ob er nun eigentlich Internist oder Kabarettist ist. „Es ist praktisch dasselbe“, soll er auf Anfrage geäußert haben, „ich sehe mich aber auch als Autor und Musiker“. Wie ratlose Patienten be- richten, scheint er diese Rollen auch immer häufiger zu verwechseln! Jedenfalls ist er bestrebt, mit seinem Brotberuf sein künstlerisches Hobby quer zu finanzieren: die Kassenpraxis. Neben seinen kaba- rettistischen Soloprogrammen wie „Medizyn“, „Leerpraxis“, „Fieber- haft“, „Mehr für alle“ und „Frei von der Leber“ textet er dies und das, verfasst Sketches, Dialoge, Kurzgeschichten und versucht sich als Liedtexter und –schreiber. In seiner kargen Freizeit spielt er Querflö- te, Saxophon, Akkordeon, Klavier oder singt mit berühmten Bands wie „Mamas Best“, „Underdocs“ und „Swingmobil“, der ältesten Nachwuchscombo Österreichs. In Kürze wird das von ihm verfasste „Medizynische Lesebuch“ auf dem Büchermarkt erwartet. Das fehlte gerade noch!

Philipp Moretti

In Graz geboren, aufgewachsen und verliebt, galt seine Leidenschaft von Anfang an dem geschriebenen und gesprochenen Wort. Vom Theatervirus seit der Jugend infiziert, lebt er für die Bühne und auf ihr. Das KiStL (die Komödianten in St. Leonhard) ist seit vielen Jahren seine zweite Heimat und eine Familie mit drei wunderbaren Frauen seit noch mehr Jahren seine erste. Die leidenschaftliche Beschäftigung mit Texten aller Art mündet auch im Schreiben von ebensolchen. Über Jahre entstanden div. Erzählun- gen unterschiedlichster Längen und Genres, sowie dramat. Texte für Rundfunk und Bühne. Jetzt kommen auch Kabarettszenen für DIE GRAZBÜRSTEN dazu.

Hofrat Dr. Maximilian Rombold

Im Brotberuf ist er im Finanzamt tätig, wo es aber wenig Brot gibt; Deshalb begann er seine schriftstellerische Karriere mit Reiseberichten. Er verfasst außerdem laufend (meistens aber sitzend) wissenschaftliche Fachartikel in einer Steuerzeitschrift und seine vier Bücher „G´schichten vom Finanzamt“, sowie die „tabakratische Republik“ sind legendär. Werk Nummer sechs mit dem Titel „Kopfschütten“ erscheint demnächst. Die erste Begegnung mit einem Mitglied der Grazbürsten fand rein zufällig und völlig unerwartet im Stiegenhaus des Finanzamts statt, wo er spontan anbot eine Nummer zu schreiben, was vorerst nur mit spöttischem Gelächter bedacht wurde, welches sich nun allerdings unter Weglassung des spöttischen Elements beim Publikum fortsetzt. Von 2006 - 2017 haben die GRAZBÜRSTEN fünf Nummern in ihren Programmen verwendet.

Andrea Sailer

Geboren und wohnhaft in Weiz, verbrachte ihre Schuljahre in der oststeirischen Metropole wo sie ebenso 1990 am städtischen Gymnasium maturierte. Der Beginn des Studiums der Philosophie und der Anglistik in Graz fiel beinahe zeitgleich mit der Erscheinung ihres ersten Buches „Am Rande-Außenseitergeschichten“ 1991 zusammen, wobei die Künstlerin mit ersten schriftstel- lerischen Tätigkeiten bereits 1987, sowie mit Erzählungen im Rundfunk schon 1989 aufhorchen ließ. Die mehrfach preisgekrönte Schriftstellerin ist Mitglied der GRAZER AUTORENVERSAMMLUNG, verfasst seit 1999 regelmäßig Kolumnen/Essays für den ORF, publizierte mittlerweile dreizehn Bücher und beliefert die GRAZBÜRSTEN bereits seit 2000 als eine der HauptautorInnen alljährlich mit kabarettistischen und literarischen Ausnahmetexten. Seit dem Jahr 2001 - 2017 konnten die Grazbürsten bereits insgesamt 71 Texte von ihr kabarettistisch umsetzen.

Günther (G.) Schwarzbauer

Geboren in Graz. Comic- und Kabarettautor. 1977 erste Texte und ein Buch mit dem Maler Gerhard Raab. 1981 die Comic-Figur „Jonathan Stöbsel“, gemeinsam mit Gerhard Raab 4 Stöbsel Bücher. Weitere Bücher folgten. Teilnahme an Literatur-Kabarettwettbewerben. Zusammenarbeit mit Schauspieler Götz Kaufmann. In der Folge Kabaretttexte für Programme von Götz Kaufmann, Marianne Mendt, Robert Weigmüller, Wolfgang Heinzl, für das „Theater Vor Ort“, für die Kabarettgruppe „Die Lutherratten“ und seit 1990 unermüdlich für DIE GRAZBÜRSTEN. Das Buch „Gehirnverstauchung“ wurde von Gerd Linke illustriert. Finalist beim Autorenwettbewerb der Ö3-Comedy-Abteilung. 2010 erscheint das Buch „Der Göstinger Spaziergänger“. Derzeit aktuell unterwegs mit Lesung/Kabarett und Mundartgedichten.

Heidi Stahl

„Zufällig“ ist sie in Fürth bei Nürnberg geboren und ist doch eine echte Grazerin. Hier absolvierte sie zunächst eine Ballettausbildung. Engagement als Revuetänzerin in Madrid, Barcelona, Mailand: „Music-Hall l ́Olimpia” (Star der Revue Shirley Bassey), Paris: “Moulin Rouge“, Las Vegas: Hotel Tropicana mit den „Folies Bergère“ folgten. Dann Graz! Studium an der „Akademie für Musik und Darstellende Kunst“ Hauptfach Schauspiel. Arbeitete als Schauspielerin an verschiedenen Bühnen: Graz, Klagenfurt, Bregenz, Wien, Schwäbisch Hall, Bern. Auch kleine Rollen in Filmen hat sie verkörpert: u.a. im „Kommisar Rex“, „Julius Tandler“ (Regie: Peter Patzak), „Exit II“ (Re- gie: Franz Novotny) „Detektiv wider Willen“ (Regie: Xaver Schwarzen- berger). Aber mit großen Pausen und kleinen Erfolgen, liebt sie es zu schreiben: Dramolette, Fabeln, Liedtexte... voilà!

Thorwartl Walther

In Gröbming geboren und aufgewachsen. Nach der Pädagogischen Akadamie in Wien Lehrtätigkeit zuerst in diversen Volksschulen (Wien/Simmering und Riedlingsdorf bei Pinkafeld) bis er als Haupt- schullehrer wieder nach Gröbming zurückkehrte. Seine literarische Tätigkeit begann mit Geschichten aus dem Reich der Elfen, Feen und Monster. Für die „Gröbminger Umweltgeschichte“ gab es 1987 den Jugendbuchpreis des Landesjugendreferates in der Steiermark. Es entstanden in der Folge zahlreiche Bücher, die im Dachsverlag er- schienen sind. Neben Theaterstücken für Kinder entstanden für die Spielgemeinschaft „Verein Theater Moosheim“ auch zahlreiche Büh- nenstücke. DIE GRAZBÜRSTEN wurden von ihm seit 1986 mit über 40 Kabarett-Texten beliefert. Wenn er nicht schreibt, ist er auch als Drehbuchautor und Regisseur (letzter Film: „Die Botschaft“) oder als ausgezeichneter Aquarell- und Acrylmaler tätig.